Welttag der Armen: Eine Botschaft der Nächstenliebe und des Engagements (2023)

Der Welttag der Armen ist ein Tag, der uns dazu aufruft, über die Bedeutung der Nächstenliebe und des Engagements für die Armen in unserer Gesellschaft nachzudenken. Papst Franziskus hat in seiner Predigt an diesem Tag eine inspirierende Botschaft der Hoffnung und des Mitgefühls vermittelt. In diesem Artikel werden wir uns mit den zentralen Themen der Predigt befassen und die Bedeutung des Welttags der Armen für uns alle beleuchten.

Die Parabel von den Talenten

Papst Franziskus beginnt seine Predigt mit der Parabel von den Talenten, die uns dazu einlädt, über die Reise Jesu und die Reise unseres Lebens nachzudenken. Die Parabel erzählt von einem Herrn, der seinen Dienern Talente anvertraut, bevor er auf eine lange Reise geht. Bei seiner Rückkehr erwartet er von ihnen Rechenschaft über den Umgang mit den Talenten.

Diese Parabel erinnert uns an die Reise Jesu, seine Menschwerdung, Auferstehung und Himmelfahrt. Jesus kam auf die Erde, um unter uns zu leben, und kehrte nach seiner irdischen Mission zum Vater zurück. Vor seiner Abreise hinterließ er uns seinen Reichtum, sein wahres "Kapital". Er hinterließ uns sich selbst in der Eucharistie, seine Worte des Lebens, seine heilige Mutter Maria und die Gaben des Heiligen Geistes, damit wir sein Werk auf Erden fortsetzen können.

Die Reise unseres Lebens

Papst Franziskus lenkt dann unsere Aufmerksamkeit auf die Reise unseres Lebens. Welchen Weg werden wir in unserem Leben einschlagen: den Weg Jesu, dessen Leben selbst ein Geschenk war, oder den Weg des Egoismus? Die Parabel lehrt uns, dass jeder von uns bestimmte "Talente" erhalten hat, die uns für eine persönliche Mission anvertraut wurden. Diese Talente sind keine eigenen Fähigkeiten, sondern Geschenke des Herrn, die er uns hinterlassen hat.

Zusammen mit diesen Gaben hat er uns seinen Geist gegeben, durch den wir zu Kindern Gottes wurden und unser Leben damit verbringen können, das Evangelium zu bezeugen und am Kommen des Reiches Gottes mitzuarbeiten. Das immense "Kapital", das uns anvertraut wurde, ist die Liebe des Herrn, der Grundstein unseres Lebens und unsere Quelle der Stärke auf unserer Reise.

Die Verantwortung der Talente

Die Parabel lehrt uns auch, dass die ersten beiden Diener den Wert des ihnen anvertrauten Talents vermehrt haben, während der dritte Diener aus Angst vor dem Herrn sein Talent begraben hat. Papst Franziskus betont, dass wir den Reichtum, den der Herr uns gegeben hat, vermehren können, indem wir unser Leben zu einer Gabe der Liebe für andere machen. Oder wir können unser Leben blockieren, indem wir ein falsches Bild von Gott haben und aus Angst den uns anvertrauten Schatz begraben, indem wir nur an uns selbst denken und uns um nichts anderes als unseren eigenen Komfort und unsere eigenen Interessen kümmern.

Die Frage ist also sehr klar: Nehmen wir in unserem Leben Risiken auf uns? Nehmen wir Risiken im Glauben auf? Als Christen wissen wir, dass wir uns auf die Kraft unseres Glaubens verlassen können. Brüder und Schwestern, an diesem Welttag der Armen ruft uns die Parabel der Talente dazu auf, den Geist zu prüfen, mit dem wir uns der Reise unseres Lebens stellen. Wir haben von Gott die Gabe seiner Liebe erhalten und sind dazu aufgerufen, selbst eine Gabe für andere zu werden.

Die Armut in unserer Welt

Papst Franziskus erinnert uns daran, dass es viele Formen der Armut in unserer Welt gibt, sei es materielle, kulturelle oder spirituelle Armut. Es gibt viel Leid in unseren Städten, vergessene Arme, deren Schmerzensschrei in der allgemeinen Gleichgültigkeit einer geschäftigen und abgelenkten Gesellschaft ungehört bleibt. Der Papst ermutigt uns, uns mutig auf die Suche nach den Armen zu machen und die Armut nicht zu übersehen, da sie sich oft verbirgt.

Wir müssen an all die Unterdrückten, Erschöpften oder Marginalisierten denken, an die Opfer von Kriegen und diejenigen, die gezwungen sind, ihre Heimatländer zu verlassen und dabei ihr Leben riskieren. Wir müssen an die Hungernden, die Arbeitslosen und die Hoffnungslosen denken. Es gibt so viel Armut in unserem Alltag, und der Papst erinnert uns daran, dass wir den Reichtum des Herrn nicht begraben dürfen. Wir sollen den Reichtum der Nächstenliebe verbreiten, unser Brot teilen und die Liebe vermehren.

Fazit

Der Welttag der Armen ist eine Gelegenheit für uns alle, über die Bedeutung der Nächstenliebe und des Engagements für die Armen in unserer Gesellschaft nachzudenken. Papst Franziskus hat uns in seiner Predigt dazu aufgerufen, den Reichtum, den der Herr uns gegeben hat, zu vermehren und uns selbst zu einer Gabe der Liebe für andere zu machen. Wir sollen die Armut in unserer Welt nicht übersehen, sondern uns mutig auf die Suche nach den Armen machen und ihnen helfen.

Lasst uns an diesem Welttag der Armen gemeinsam dafür beten, dass jeder von uns, entsprechend der uns gegebenen Gabe und der uns anvertrauten Mission, danach strebt, die Nächstenliebe Frucht tragen zu lassen und sich den Armen zu nähern. Lasst uns hoffen, dass wir am Ende unserer Reise, nachdem wir Christus in unseren Mitmenschen willkommen geheißen haben, die Worte hören werden: "Gut gemacht, du guter und treuer Diener... Geh ein in die Freude deines Herrn" (Mt 25,21).

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Author: Moshe Kshlerin

Last Updated: 22/11/2023

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